Erfolg des Sankara-Jahres 2007!

Aufruf des internationalen Sankara-Kollektivs, den Kampf 2008 und darüber hinaus weiterzuführen

Das zum Sankara Jahr 2007 erklärte Jahr 2007 war ein großer Erfolg. In zahlreichen Ländern wurden Aktivitäten durchgeführt, um die Taten und Gedanken von Thomas Sankara sowie die Errungenschaften der burkinischen Revolution bekannter zu machen.

In Burkina Faso hat die Beteiligung der Bevölkerung an den verschiedenen Aktivitäten die Hoffnungen des Nationalen Organisationskomitees übertroffen, obwohl es diesem an Mitteln fehlte und die Machthaber nicht aufgehört haben, durch ihre Manöver die Vorbereitungen und den Ablauf der Gedenkfeiern zu stören. Aber zum ersten Mal sind Tausende von Menschen, besonders junge Leute, durch die Straßen marschiert, indem sie sich auf die Gedanken von THomas Sankara beriefen und haben an dem Sankara Symposium über die Tragweite der burkinischen Revolution teilngenommen.

 Im Ausland haben Sankara-Komitees zahlreiche Demonstrationen, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen, Gedenkfeiern, Konzerte, Schauspiele usw. organisiert, insbesondere in den folgenden Ländern: Senegal, Mali, Kamerun, Republik Kongo, Togo, Niger, Zentralafrika, Benin, Spanien, Italien Belgien, Kanada, Großbritannien, USA, Deutsschland, Japan, Frankreich, Réunion, Schweiz und Mexiko. von wo die Sankara-Karawane gestartet ist, die viele Länder durchquert hat, während die Presse und die Medien zahlreicher Länder Thomas Sankara und der burkinischen Revolution Artikel und Beiträge gewidmet haben.
Das Ergebnis dieser Aktivitäten ist durchaus sichtbar durch die Vielzahl der Internet-Seiten die die burkinische Revolution behandeln, die Reden von Thomas Sankara aufgreifen oder Videos verbreiten.

Die Sankara-Stiftung dürfte von dem in diesem Jahr Erreichten profitieren, um ihre Aktivitäten weiterzuentwickeln. Das Internationale Sankara-Kollektiv dankt allen, die zum Erfolg dieser Aktivitäten beigetragen haben, natürlich den Aktivisten, aber auch den Künstlern, Musikern, Schauspielern, Schriftstellern, Filmemachern und Produzenten, die zum Erfolg all dieser Veranstaltungen beigetragen haben, indem sie uns ihre Werke zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt haben.

Wir rufen dazu auf, die Kampagne "Gerechtigkeit für Thomas Sankara" zu verstärken, damit endlich die Wahrheit über das Attentat auf Thomas Sankara ans Licht kommt und der Familie endlich Gerechtigkeit widerfährt. Weiter rufen wir dazu auf, unverzüglich die Petition auf der Seite http://www.ipetitions.com/petition/Sankara20/ zu unterzeichnen.

Wir bitten die Zivilgesellschaften und demokratischen Parteien der der Beteiligung am Mord an Thomas Sankara verdächtigten Länder, Kampagnen ins Leben zu rufen, um ihre Regierungen dazu zu zwingen, ihre Archive zu öffnen, damit die ganze Wahrheit herauskommt.

Wir rufen schließlich auf zur Wachsamkeit und Solidarität mit den zwei Mitgliedern des Kollektivs Sams’K le Jah et Aziz Fall , die Opfer von Einschüchterungsversuchen sind.

Aber das Jahr 2007 ist für uns nur ein Anfang. Es kam für uns nicht darauf an, Thomas Sankara die letzte Ehre zu erweisen, sondern von der Vergangenheit zu zehren, um die Zukunft vorzubereiten und aufzubauen.

Die Vertiefung der Kenntnisse über die Revolution muss durch die Recherche und Veröffentlichung von Dokumenten, von Arbeiten von Aktivisten, von Forschern und Hochschullehrern und durch die Vermehrung der wiederspruchsvollen Diskussionen jenseits der Affekte.
Wir rufen also die Besitzer von Dokumenten und Informationen auf, diese unverzüglich zu veröffentlichen und die Akteure der Revolution, immer zahlreicher Zeugnis abzulegen. In dieser Hinsicht danken wir den burkinischen Zeitungen, die viele Interviews in Zusammenhang mit dem 15. Oktober veröffentlicht und uns so einige bisher unveröffentlichte Informationen zugänglich gemacht haben.

Weiter rufen wir alle, die sich engagiert haben, dazu auf, Ihre Aktionen für die Verbreitung der Gedanken und des Werks von Thomas Sankara auszuweiten, über seine Aktualität nachzudenken und überall Thomas-Sankara-Vereine oder Clubs zu gründen. Diese sollen sich als Teil der globalisierungskritischen Bewegung gegen die Verschuldung, für den Schutz der Umwelt, den Frieden und die politische Unabhängigkeit Afrikas. sowie für die Suche nach eigenständigen Wegen seiner Entwicklung verstehen.

Wir rufen ebenfalls unsere Freunde in Lateinamerika auf, einem Kontinent, wo viele Kämpfe in der Kontinuität des Ideals der burkinischen Revolution geführt wurden und heute noch geführt werden, ebenfalls Vereine und Clubs zu gründen, um den Austausch zwischen den zwei Kontinenten über ihre jeweiligen Erfahrungen zu vervielfätligen und Solidaritäten zu entwickeln.

Wir rufen die politischen Parteien, die außer im Niger und in Burkina Faso während der Gedenkfeiern abwesend waren, dazu auf, sich stärker von den Gedanken von Thomas Sankara, und den Taten und Ergebnissen der Revolution inspirieren zu lassen, um sie zu erneuern und der Jugend auf der Suche nach Träumen, Engagement und begeisternden Perspektiven die Hoffnung  wiederzugeben.

 

Das internationale Sankara-Kollektiv 2007

Deutschland : Dipama Hamado [email protected]   

Switzerland : [email protected]

Burkina Faso : Issaka Traoré [email protected] Jonas Hien [email protected]

 

Togo :  [email protected]

 

Niger : El Hadj Kollo Saloum  [email protected]

 

Mali : Bathily Mohamed [email protected]

 

Bénin : [email protected]

 

Congo Brazzaville : APASH/CADTM Brazza [email protected] 

 

Côte d’Ivoire : Achille Esse [email protected] 

 

Rwanda  : Sergine Gakwaya [email protected]

 

France : Teondaore Somé [email protected], Bruno Jaffré [email protected] 

 

Italie : Patrizia Donadello [email protected], Ouattara Gaoussou [email protected] edition Sankara Sankara Ed. [email protected]

España : Antonio Lozano  [email protected], Juan Montero [email protected], lberto Cillán [email protected], Brice Payen [email protected], Cultura africana  [email protected], Boniface Ofogo: [email protected]  

Belgique : GTS/CADTM Belgique [email protected]

Canada : Grila [email protected]

Agentina : Mónica Nielsen de Allende [email protected]

Bolivia : Roberto Fernández Erquicia [email protected]

 Honduras : [email protected], La Juventud Popular Morazanista (Honduras) Osman Montesinos Duras y Ronie Salgado, Movimiento Popular (Honduras) Miriam Elizabeth Gonzales, -Movimiento de los Comites Revolucionarios (Honduras) Efrain Fajardo Fajardo.

Perú : Ernesto Carrión Sablich [email protected]

Diakalia Ouattara  [email protected]  

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.